Die verschiedenen Qualitäten des "Mhm" Was heißt eigentlich ins Ki kommen?
Im Grunde ist das gar nicht möglich! Ich kann nicht wohin kommen, wo ich bereits schon bin: In mein Sein. Aber ich kann was weglassen, damit ich wahrnehmen kann, wie sich dieser Seinszustand anfühlt. Es gibt sooo viele Möglichkeiten und Varianten, Übungsangebote und Erfahrungräume, mit denen man das Weglassen üben kann. Und dann gibt es noch das "Mhm" Es ist von Vorteil, die nun folgenden Zeilen mit eurem Sein zu lesen und weniger mit dem Verstand. Es gibt nämlich verschiedene Mhms Es gibt zum Beispiel das "Mhmhe", was uns mal eben so rausrutscht, wenn wir gerade keine Lust mehr haben, unserem Gesprächspartner zuzuhören. Und es gibt das "Mhmmm" wenn wir auf dem Schlauch stehen und nicht kapieren, was der andere von uns will. Und dann gibt es da das "Hmmm". Das ist jetzt kein Hamm wohlgemerkt! Letzteres löst, in langen Atemzügen ausgeübt, körperliche Blockaden durch eine angenehme innere Vibration. Aber um sowas geht es hier jetzt nicht. Das "Hmmm" drückt vielmehr unser inneres Fragezeichen zu einer Angelegenheit aus. Ja und dann gibt es das auch noch das "Mhmmhe" Und dieses Mhmmhe ist so ein inneres Mhmmhe, eins, was man zu sich selbst sagt. Auch wenn wir uns noch in einer Unterhaltung befinden, so ist dieses Mhmmhe eher dem Selbstgespräch zuzuordnen. Es bewirkt die sofortige Akzeptanz dessen, was in diesem Augenblick gerade in oder mit uns los ist. Es lässt sämtliche inneren und äußeren Widerstände verschwinden und schafft eine Art Mitgefühl für sich selbst und die Umstände, in denen wir uns gerade befinden. Und doch ist Mitgefühl fast noch zu viel des Guten. Es ist einfach okay, so wie es gerade ist. Als würde man eine vollumfassende Bestandsaufnahme des eigenen Seinszustandes vornehmen, ohne ihn zu bewerten oder in irgendeine Schublade einsortieren zu können. Das "Mhmmhe" bringt uns direkt zum innnersten Punkt in uns. Quasi in unser Sein, oder ins Ki, wie wir manchmal sagen